Endstation Sehnsucht

Drama von Tennessee Williams
Deutsch von Helmar Harald Fischer

Mit freundlicher Genehmigung der University of the South, Sewanee, Tennessee.
Aufführungsrechte: Jussenhoven & Fischer, Theater & Medien.

 


„Ich will keinen Realismus. Ich will Zauber!“ – Für Blanche DuBois ist das einfache Viertel, in dem ihre jüngere Schwester Stella lebt, die persönliche Endstation. Nachdem sie ihren Job, den Familienbesitz samt den glanzvollen Lebensverhältnissen verloren hat, sucht sie Zuflucht bei ihrer schwangeren Schwester und ihrem brutalen Ehemann Stanley Kowalski, die auf engstem Raum zusammenleben. Deren Beziehung ist geprägt von sexueller Abhängigkeit und toxischen Verhaltensmustern. Schnell kommt es zu Streit zwischen Stanley und Blanche, denn Blanches elitäre Vorstellungen, aber auch ihr Selbstbewusstsein, inklusive ihrer sexuellen Offenheit, stehen im Widerspruch zur proletarischen Lebensrealität des Paares. Während die ältere Schwester sich immer mehr in selbstverleugnenden Illusionen verliert und Stella immer hilfloser wird, deckt Stanley mit aller Aggression Blanches Vergangenheit auf. Die Eskalation des (Klassen-)Konflikts ist nicht mehr aufzuhalten …


Tennessee Williams hat 1947 mit „Endstation Sehnsucht“ einen Theaterklassiker geschaffen, der in die Abgründe von in die Enge getriebenen Menschen blicken lässt, deren Selbsttäuschung ihr Überleben, jedenfalls für den Moment, sichert.


 


Inszenierung Jana Vetten 
Bühnenbild/Kostüme Nathalie Schatz


 


 


Der Vorverkaut startet im Juli