Annika Kaschenz

Gast

Die deutsche Mezzosopranistin begann ihre Karriere 2008 in Italien mit ihrem Debüt am Teatro La Fenice in Venedig in der Oper „La Rondine“ von G. Puccini. Weitere Gastengagements führten sie an das Teatro San Carlo in Neapel, das Teatro Verdi in Triest und die Opera National de Montpellier. In Deutschland trat sie als Gastsängerin in Kassel, Leipzig, Freiburg, Dortmund und Bonn auf. Von 2012 bis 2017 war sie Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg (DOR).

Zu ihrem Repertoire gehören u. a. folgende Rollen: Angelina in „La Cenerentola“ (EtnaOpera Festival) und Rosina in "Il Barbiere di Siviglia" von G. Rossini (Deutsche Oper am Rhein), Cherubino in "Le Nozze di Figaro" (DOR), Hänsel in "Hänsel und Gretel" von E. Humperdinck (DOR), Stephano in "Romeo et Juliette" von C. Gounod (Venedig), Smeton in "Anna Bolena" von G. Donizetti (Trieste), Mercedes in "Carmen" von G. Bizet (DOR), Lola in "Cavalleria Rusticana" von P. Mascagni (DOR), Feodor in "Boris Godunow" von M. Mussorgski (Venedig), Flora in "La Traviata" von G. Verdi (Venedig), La Ciesca in "Gianni Schicchi" (Trieste), Alisa in "Lucia di Lammermoor" von G. Donizetti (Trieste, DOR), Zweite Dame in "Die Zauberflöte" von W. A. Mozart (DOR) und Azema in "Semiramide" von G. Rossini (Neapel, Montpellier).

Ihr Gesangsstudium begann sie an der Musikhochschule “Carl-Maria von Weber" in Dresden und führte es in Italien am Istituto Musicale Pareggiato „Rinaldo Franci“ in Siena fort, wo sie 2005 ihr Diplom als Opern- und Konzertsängerin und Gesangspädagogin mit Bestbewertung erwarb. Sie absolvierte zahlreiche Fortbildungen und Meisterklassen, u. a. mit M° Simone Alaimo, Ks. Prof. Jan-Hendrik Rootering, Ks. Brigitte Fassbaender, Professor Hedwig Fassbender und Jennifer Larmore.

In Konzerten trat sie mit dem Prager Kammerorchester, dem Orchestra Filarmonica Italiana und der Nordwestdeutschen Philharmonie auf. Im Rahmen der Ballettproduktion "B18" sang sie an der Deutschen Oper am Rhein die Solostimme in der Sinfonie Nr. 3 op. 36 für Sopran und Orchester („Sinfonie der Klagelieder“) von Henryk Mikołaj Górecki (Regie: Nils Christie).

2017 gewann sie den ersten Preis im Gesangs-Wettbewerb „Simone Alaimo – Il Bel Canto“. Von der Ursula-Ströher-Stiftung in Basel und der Frankfurter arteMusica-Stiftung wurde sie mit einem Stipendium ausgezeichnet.

 


Zu sehen in

Die spanische Stunde / Das Kind und der Zauberspuk
Als Die Mutter / Die chinesische Tasse / Die Libelle

Annika Kaschenz