Don Camillo und Peppone

Komödie in drei Akten von Gerold Theobalt

nach dem Roman „Mondo Piccolo – Don Camillo“ von Giovannino Guareschi

In einem kleinen Dorf in Norditalien kurz nach dem Zweiten Weltkrieg geraten der kommunistische Bürgermeister Peppone und der Priester Don Camillo immer wieder aneinander. Als Peppone seinen neugeborenen Sohn auch noch auf den Namen Lenin taufen will, gerät schließlich das ganze Dorf in Aufruhr. Neben dieser Hassliebe zweier unterschiedlicher Männer geht es in „Don Camillo und Peppone“ aber auch um die großen Themen der damaligen Nachkriegszeit. So werden antikapitalistische Demonstrationen und Streiks der Arbeiterklasse geschildert. Auch ohne die beiden Streithähne ist in diesem Dorf so richtig was los.


Guareschis Hauptanliegen war es, eine unterhaltsame Geschichte von der Überwindung der faschistischen Diktatur und des gesellschaftlichen Wiederaufbaus im Italien der Nachkriegszeit zu erzählen. Dies konnte und kann bis heute nur funktionieren, wenn alle Menschen zusammenarbeiten und zusammenhalten. Das Stück ist also auch ein großes Plädoyer für ein menschliches Miteinander. Die eine oder andere Streiterei schließt das keineswegs aus.
Weltbekannt wurde die Geschichte von Don Camillo und Peppone vor allem durch die Verfilmungen mit Fernandel und Gino Cervi in den Titelrollen. Diese Filme besitzen mittlerweile einen richtigen Kultstatus.
Der Theaterautor Gerold Theobald hat die mehrbändigen Romane von Giovannino Guareschi zu einem packenden und spannenden Theaterabend verdichtet, den Matthias Straub im Hofgarten inszeniert hat.


Bitte denken Sie an kühlen und unbeständigen Abenden an warme und wetterfeste Kleidung.


 

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