Der kleine Lord

Textfassung von Ulrike Schanko nach Frances Hodgson Burnett

Familienstück zur Weihnachtszeit

Plötzlich adlig! In ärmlichen Verhältnissen in New York lebend, erfährt Cedric von seinem adligen Großvater, dem Earl of Dorincourt. Dieser möchte seinen Enkel als Alleinerben einsetzen und ihn zum kleinen Lord Fauntleroy erziehen. Nach dem Willen des Großvaters soll Cedric daher nach England übersiedeln. Von jetzt auf gleich wird er aus seinem gewohnten Lebensumfeld gerissen, hinein in das vornehme Leben des englischen Adels - ohne seine Mutter. In England verlaufen die Lehrstunden jedoch anders als gedacht. Eine Betrügerin taucht auf, die für ihren Sohn ebenfalls Anspruch auf die Nachfolge erhebt. Ihr Schwindel aber fliegt auf, mit Hilfe eines gewieften Plans. Und nicht nur das: Mit seiner liebenswürdigen Art schafft Cedric es schließlich auch, seinen verbitterten Großvater zu Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl zurückzuführen.
Im Jahr 1886 erschien die Geschichte über den Zusammenhalt, die Kraft der Liebe und die Freude, anderen Gutes zu tun, als Kinderbuch von Frances Hodgson Burnett. Spätestens aber seit der bekannten Verfilmung im Jahr 1980 zählt sie auch zum Repertoire der Weihnachtsklassiker.
Mit seiner frischen, witzigen Inszenierung des Familienstücks „Robin Hood“ bei den ersten Coburger Sommerfestspielen gab Regisseur Holger Seitz 2019 sein erfolgreiches Debut am Landestheater. Als freischaffender Regisseur für das große und kleine Publikum arbeitet Holger Seitz seit vielen Jahren an Häusern wie dem Theater Hof, Theater Münster oder dem Landestheater Memmingen. Auf das ‚Coburger Sommermärchen‘ folgt nun das ‚Wintermärchen‘.

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