Siegfried

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner
Libretto vom Komponisten

Der Kampf um den Ring geht weiter: Siegfried, der Sohn Siegmunds und Sieglindes, wird von Alberichs Bruder Mime im Wald aufgezogen. Mime hofft, dass der furchtlose und unwissende Siegfried für ihn den Ring gewinnt. Unter seiner Anleitung schmiedet Siegfried das Schwert Nothung neu und erschlägt Fafner. Er durchschaut Mimes List, nimmt Ring und Tarnkappe an sich und tötet seinen Ziehvater. Geleitet von einem Waldvogel begibt er sich auf die Suche nach der schlafenden Brünnhilde ...


Im dritten Teil der Tetralogie, oft auch das Scherzo genannt, lässt Richard Wagner die Urkräfte der Natur – beispielsweise im berühmten „Waldweben“ – musikalisch lebendig werden und spannt den Bogen vom düster grummelnden Beginn in b-Moll bis zum Liebesduett „Leuchtende Liebe, lachender Tod“ in C-Dur, einem der ekstatischsten Momente des Zyklus. Regisseur und Bühnenbildner Alexander Müller Elmau setzt mit dem zwischen Märchen und Komödie angesiedelten Werk, in dem bereits die dunklen Schatten der „Götterdämmerung“ aufziehen und sich das Ende einer Weltenordnung ankündigt, seine erfolgreiche „Ring“ Inszenierung mit mythisch-symbolträchtigen Bildern fort.

Besetzung

Musikalische Leitung: Daniel Carter
Regie und Bühne: Alexander Müller-Elmau
Kostüme: Julia Kaschlinski
Dramaturgie: Dorothee Harpain, André Sievers

Statisterie des Landestheaters Coburg
Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

In weiteren Rollen:

Martin Trepl als Alberich
Evelyn Krahe
als Erda