Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart | Libretto von Emanuel Schikaneder | empfohlen ab 12 Jahren

Tamino gerät in eine ihm fremde Welt und trifft dort auf den komischen Vogel Papageno, die Königin der Nacht und ihre drei Damen. Von ihnen bekommt er das Bildnis Paminas, der Tochter der nächtlichen Königin, in das er sich sogleich verliebt. Gemeinsam mit dem widerwilligen Papageno begibt er sich auf die Suche nach ihr …

1791 in Wien uraufgeführt gehört Mozarts „Die Zauberflöte“ bis heute zu den beliebtesten und meistgespielten Opern überhaupt. Dennoch gibt sie in ihrer Vielschichtigkeit seit über 200 Jahren Rätsel auf, wie sie zu verstehen sei – als einfaches Märchen, in dem es nur um den Kampf zwischen Gut und Böse geht? Als Maschinenkomödie mit Papageno als Hauptfigur oder als politisches Lehrstück? Oder gar als freimaurerisches Mysterien- und Weihespiel?

Der junge Regisseur Philipp Westerbarkei, der gemeinsam mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Tatjana Ivschina u.a. Bernsteins „Trouble in Tahiti“ und Knussens „Wo die wilden Kerle wohnen“ mit großem Erfolg an der Deutschen Oper am Rhein inszenierte und in dieser Saison auch Gounods „Roméo et Juliette“ auf die Bühne bringen wird, zeichnet „Die Zauberflöte“ als heiter-düsteren Erkenntnisweg zweier Paare, die verschiedene Prüfungen und Gefahren bestehen müssen, bevor sie sich und einander finden – dank der Macht der Liebe und der Musik. Dabei werden die Figuren nicht nur mit dem Tod, sondern auch mit ihren eigenen Schattenseiten konfrontiert und müssen erkennen, dass es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse gibt, sondern Licht und Finsternis immer einander bedingen.

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