7. Kammerkonzert - 225 Jahre Schubert

Es ist ihm nicht an der Wiege gesungen worden, „einer der erschütterndsten Komponisten überhaupt“ (Nikolaus Harnoncourt) zu werden. In der Enge und dem Lärm des Schulhauses auf dem Wiener Himmelpfortgrund, wo der Vater Lehrer ist und die Mutter ein Kind nach dem anderen zur Welt bringt, gilt Musizieren lediglich als Beiwerk, Komponieren nicht als Beruf. Doch ausgewählt von Kaisers Gnaden, entkommt der Sängerknabe der Autorität des Vaters und wird zum Mittelpunkt der Wiener Salons: Franz Schubert, das einsame Genie, der leise Rebell, der unglücklich Liebende.


Zwei posthum veröffentlichte Spätwerke Schuberts – sein opulentes Streichquintett C-Dur und sein berühmtes Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ – bilden die Grundlage dieser Konzertmatinee. Um vollends in die Welt und den Zeitgeist Schuberts eintauchen zu können, werden Lesungen aus Peter Härtlings Buch „Schubert“ die Musik umspannen und durchdringen. Tauchen Sie mit uns tief in Schuberts Seele ein und lassen Sie sich von seinen romantischen Klängen berühren.


Programm


Franz Schubert: Streichquintett C-Dur op. post. 163, D 956
Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14, d-moll, op. post., D 810 „Der Tod und das Mädchen“ (Auszüge)


Lesung aus Peter Härtling "Schubert"


Besetzung


Violine Martin Emmerich
Violine Dorothee Steuler
Viola Annemarie Birckner
Violoncello Heiner Reich und Jakob Stepp


Es liest Benjamin Hübner

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