Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch

Zauberposse in drei Akten von Michael Ende

An einem späten Silvesternachmittag sitzen der böse Zauberrat Beelzebub Irrwitzer und seine fiese Tante Tyrannja Vamperl zusammen und müssen entsetzt feststellen, dass es ihnen in diesem Jahr nicht richtig geglückt ist, die Welt mit bösen Taten in Angst und Schrecken zu versetzen. In ihrer Not brauen sie einen Zaubertrank, den sogenannten Wunschpunsch, der dafür sorgen soll, dass der Silvesterabend noch in einer ordentlichen Katastrophe endet. Der magische Punsch besitzt die Zauberkraft, dass sich gute Wünsche augenblicklich in ihr Gegenteil verkehren: Wünscht man sich viel Glück, fällt man in ein großes Unglück; wünscht man sich Gesundheit, wird man sterbenskrank; wünscht man sich Frieden in der Welt, bricht ein schlimmer Krieg aus. Somit droht die ganze Welt noch an Silvester in einem gewaltigen Chaos unterzugehen.
Als jedoch der Kater Maurizio di Mauro und der Rabe Jakob Krakel vom Hohen Rat der Tiere von Beelzebub Irrwitzers und Tyrannja Vamperls schrecklichem Vernichtungsplan erfahren, setzen die beiden Freunde alles in Bewegung, um die Welt vor dem drohenden Untergang zu bewahren.


Michael Endes in den späten 1980er Jahren entstandenes zeitloses Märchen thematisiert höchst brisante Themen wie Umweltzerstörung, Größenwahn und Machtmissbrauch. Doch vor allem erzählt es von der großen Kraft tiefer Freundschaft, die letzten Endes über alle bösen Kräfte dieser Welt zu siegen weiß.


Frederik Leberle, der nicht nur als festes Ensemblemitglied, sondern seit längerer Zeit auch als Regisseur an unserem Haus Erfolge feiert, wird unser diesjähriges Weihnachtsmärchen im Kongresshaus Rosengarten inszenieren.

Unsere Partner und Förderer

Junges Landestheater

Weitere Termine

Besetzung

Gesamtkonzeption und Regie: Frederik Leberle
Ausstattung: Gemeinschaftsproduktion der Abteilungen des Landestheaters Coburg

Bühne: Daniel Kaiser, Rainer Schirmer, Susanne Wilczek

Kostüm: Margareta Gulich, Anna Rudi

Maske: Alicia Müller, Susanne Meder

Requisite: Manfred Dehler

Ton: Matthias Schuster

Musik und Arrangements: Tobias Bode

Lichtregie: Markus Stretz

Videoanimation: Michael Wick, Leon Stretz

Dramaturgie: Victor Pohl

Theaterpädagogik: Zuzana Masayrik