Giselle

Ballet phantastique in zwei Akten von Emil Faski
Libretto von Théophile Gautier und Jules-Henri Vernoy de Saint-Georges nach Motiven von Heinrich Heine
Musik von Adolphe Adam

Das Bauernmädchen Giselle hat sich in den als Bauer verkleideten Herzog Albert verliebt. Sie glaubt an die Beteuerung seiner Liebe, bis sie erkennen muss, dass Albert mit Prinzessin Bathilde verlobt ist. Giselle verliert den Verstand und stirbt. Sie wird in die Gemeinschaft der Wilis aufgenommen: Geister betrogener Frauen, die nachts ihre Gräber verlassen, um Männer in der Nacht zum Tanz zu verführen, bis diese sterben. Als Wili trifft Giselle erneut auf Albert, der reumütig ihr Grab aufsucht …


1841 in Paris uraufgeführt gilt „Giselle ou Les Wilis“ als Archetypus des romantischen Balletts und gehört bis heute zu den erfolgreichsten Balletten überhaupt. Basierend auf Heinrich Heines Essay „Elementargeister“ entwickelten die Autoren eine Handlung, in der die menschliche Welt der übernatürlichen Welt der Wilis gegenübersteht. Zudem hat „Giselle“ das Idealbild der Ballerina im zarten, wadenlangen Tutu auf Spitze schwebend, wesentlich mitgeprägt. Zu den zarten, irisierenden, aber auch mitreißenden Klängen Adolphe Adams entwickelt der renommierte russische Tänzer und Choreograf Emil Faski eine eigene poetische Bewegungssprache, die auf die klassischen geometrischen Formen des Corps de Ballet zurückgreift und sie zugleich in die Gegenwart holt. Neben zahlreichen Tanzprojekten u. a. für Gauthier Dance, kreiert Emil Faski mit großem Erfolg regelmäßig neue Ballettwerke für das Mariinski-Theater in St. Petersburg. „Giselle“ ist seine erste Choreografie für das Landestheater Coburg.


Musikalische Leitung: N.N
Choreografie: Emil Faski
Bühne und Kostüme: Ana Tasic


Mit dem Ballett Coburg;
 Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg