Very British

Choreografien von Mark McClain und Martin Chaix | Musik von Benjamin Britten, John Dowland und Edward Elgar

Inspiriert von dem royalen Jubiläum – dem 200. Geburtstag von Queen Victoria und ihrem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha – zeigt das Ballett Coburg unter dem Motto „Very British“ einen zweiteiligen Abend mit Musik von ausschließlich englischen Komponisten: Im ersten Teil des Abends treffen die Renaissanceklänge John Dowlands auf die moderne Klangsprache von Benjamin Brittens „Lachrymae“, der sich auf Dowland bezieht. Passend dazu verknüpft der französische Tänzer Martin Chaix, der als Solist u.a. beim Ballett der Pariser Oper und Ballett am Rhein engagiert war und seit 2015 als freischaffender Choreograf tätig ist, gekonnt Elemente des klassischen und des modernen Tanzes zu einer ganz eigenen Bewegungssprache. 
Mark McClain ergründet im zweiten Teil mit den „Pomp and Circumstance“-Märschen für Orchester und den „Enigma-Variationen“ des Komponisten Edward Elgar den Tiefsinn des britischen Humors und bringt eine witzig-ironische Variante der Gralsgeschichte auf die Bühne.

Besetzung

Musikalische Leitung Roland Fister
Dramaturgie Dorothee Harpain

„Lachrymae“
Choreografie und Bühne Martin Chaix
Kostüme Thomas Kaiser

Chih-Lin Chan
Natalie Franke
Martina Di Giulio
Miki Nakamura
Yuriya Nakahata
Jaume Costa 
Angelo Vincenzo Egarese
Sylvain Guillot 
Joshua Limmer
Takashi Yamamoto

Musik:
John Dowland: „Flow my tears”, „Awake, sweet love“, „Can she excuse my wrongs“, „If my complaints could passions move“, „I saw my lady weep“, „Fine knacks for ladies“, „Come again, sweet love“ (Luise Hecht (Sängerin), Christian Rosenau (Gitarrist))
Benjamin Britten: Lachrymae, op. 48a (Soloviola: Zhuo Lu (09.02.; 24.02.; 03.03.; 22.03.; 03.04.) / Solovioloncello: Woongwhee Moon (14.02.; 26.02.; 15.03.; 20.03.; 11.04.)

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

„A cup is a cup, is a cup … Eine Gralsgeschichte“
Choreografie 
Mark McClain
Bühne Frank Olle
Kostüme Thomas Kaiser

König Arthur Takashi Yamamoto
Merlin, Zauberer und Berater von Arthur Sylvain Guillot
Lancelot, Ritter der Tafelrunde Jaume Costa
Gawain, Ritter der Tafelrunde Angelo Vincenzo Egarese
Perceval, Knappe Joshua Limmer
Morgan le Fay, Zauberin und Arthurs Halbschwester Chih-Lin Chan
Königin Guinevere, Arthurs Ehefrau Natalie Franke
Kammerzofe von Guinevere Miki Nakamura
Cundrie, Schwester von Perceval Yuriya Nakahata
Sarah, Maria Magdalenas Tochter Martina Di Giulio
Diener, Soldaten Statisterie des Landestheaters Coburg

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

Musik:
Edward Elgar: Pomp and Circumstance Marches No. 1, 4, 5, op. 39; Enigma Variations, op. 36

Presse

„Den Fokus verstärkt auf der Ausdruckskraft der Arme, findet Chaix innige Bilder der suchenden, sehnenden, lauschenden, in Schmerz verharrenden sich begegnenden und wieder lösenden Menschen. Eindringlich in der Dunkelheit des von ihm selbst gestalteten Raumes, in dem nur drei lange, bewegliche Neonleuchten einen Gegenimpuls setzen zu den sich in der Dunkelheit bewegenden und mitunter verlierenden Tänzern.“
Coburger Tageblatt, 11. Februar 2019

„Das zehnköpfige Ensemble macht sich auf. Zu den mächtigen Klängen der „Pomp and Circumstance“-Märsche von Edward Elgar und dessen Enigma-Variationen, bombastisch wiedergegeben vom Philharmonischen Orchester unter der Leitung von Roland Fister, vertanzt es Historie, Fantasie und Klamauk. In ritterlicher Kleidung und königlichen Gewändern (Kostüme: Thomas Kaiser) schleichen Tänzerinnen und Tänzer geduckt durch Wälder (Bühnenbild: Frank Olle), liefern sich ulkige Kämpfe, streiten und versöhnen sich und präsentieren dabei klassisches Ballett von seiner schönsten und ästhetischsten Seite.“ 
Neue Presse, 11. Februar 2019