Very British

Choreografien von Mark McClain und Martin Chaix | Musik von Edward Elgar, Henry Purcell und Thomas Adès

2019 zeigt sich die Vestestadt ganz von ihrer „britischen" Seite – schließlich soll der 200. Geburtstag von Queen Victoria und ihrem Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha gebührend gefeiert werden! Inspiriert von dem royalen Jubiläum zeigt das Ballett Coburg unter dem Motto „Very British" einen zweiteiligen Abend mit Musik von ausschließlich englischen Komponisten: Der Ballettdirektor Mark McClain, der mit Choreografien wie „Peer Gynt" und „Der Feuervogel" das Coburger Publikum begeisterte, ergründet mit den „Pomp and Circumstance"-Märschen für Orchester und den „Enigma-Variationen" des Komponisten Edward Elgar den Tiefsinn des britischen Humors, der bekanntlich so schwarz sein soll wie der Nachmittagstee der Briten.

Der französische Tänzer Martin Chaix, der als Solist u.a. beim Ballett der Pariser Oper und Ballett am Rhein engagiert war und seit 2015 als freischaffender Choreograf tätig ist, verknüpft im zweiten Teil des Abends unter dem Titel „Fantasy" gekonnt Elemente des klassischen und des modernen Tanzes zu einer ganz eigenen Bewegungssprache. Passend dazu treffen die barocken Klänge der Fantasien des „Orpheus britannicus" Henry Purcells auf die moderne Tonsprache des zeitgenössischen Komponisten Thomas Adès und bringen auf diese Weise britisches Flair nach Coburg.

Besetzung

Choreografie
Mark McClain
Martin Chaix
Bühne und Kostüme Martin Chaix, Thomas Kaiser, Frank Olle

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg