soulmaps

Ballettabend von Isa McClain Van der Werf und Mark McClain

Mit Musik von The Temptations, Marvin Gaye, Gladys Knight & the Pips, Stevie Wonder u. a.

Soul steht für Emotion, Hingabe, Leidenschaft. Eine Musikrichtung, die sich in den 1950er-Jahren aus Gospel und Rhythm & Blues entwickelte und vor allem den afroamerikanischen Musiker*innen eine Stimme gab. Meist geht es um Liebe, Leid, Unterdrückung und Verrat – nicht zuletzt in der Bürgerrechtsbewegung spielte Soul eine wichtige Rolle. Anlässlich des gewaltsamen Tods von George Floyd im Mai 2020 flammten die Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA erneut auf und weltweit solidarisierten sich Menschen mit der „Black Lives Matter“-Bewegung. Ballettdirektor Mark McClain möchte in diesem sehr persönlichen Ballettabend anhand der Entwicklung der Black Music auch die Geschichte der Unterdrückung und Diskriminierung der People of Colour aufzeigen. Das Szenario entwerfen er und seine Schwester Isa McClain van der Werf gemeinsam und lassen sich dafür von realen Ereignissen und eigenen Erlebnissen inspirieren.


„Es ist Zeit, Farbe zu bekennen“, meint McClain, der selbst afroamerikanische Wurzeln hat. Gemeinsam mit dem Ballett Coburg nimmt er das Publikum mit auf eine Reise durch die Klanglandschaften des Soul: von The Temptations über Gladys Knight & the Pips bis hin zu Stevie Wonder – mal groovy, mal funky, mal innig, mal nachdenklich. In jedem Fall ein berührender und mitreißender Abend, der die Bühne und das Parkett vor Intensität beben lässt – „Soul to soul“!


Choreografie: Isa McClain Van der Werf, Mark McClain
 Choreographische Mitarbeit: Tara Yipp, Miki Nakamura
Bühne und Kostüme: Susanne Wilczek
Lichtregie: Thilo Schneider
Dramaturgie: Dorothee Harpain, André Sievers


Mit dem Ballett Coburg