First Steps

Choreografische Miniaturen von und mit dem Ballett Coburg

Im Dezember 2018 ist es endlich wieder soweit: Die jungen Tänzerinnen und Tänzer des Ballett Coburg haben die Möglichkeit, einmal die Perspektive zu wechseln und sich in der Reithalle selbst als Choreografen auszuprobieren. Gemeinsam mit ihren Tänzerkollegen studieren die Nachwuchskünstler ihre neuen Kreationen ein und können sich bei dieser Gelegenheit auch als Bühnen- und Kostümbildner und Lichtdesigner versuchen.

Wer weiß, welche verborgenen Talente dabei zutage treten? Und vielleicht ist dies für den einen oder anderen der erste Schritt, um in die Fußstapfen berühmter Choreografen zu treten? Ebenso vielfältig wie das Gesicht des Coburger Balletts sind auch die choreografischen Variationen dieses Abends, die von intimen Miniaturen bis hin zu unerwarteten Experimenten reichen – lassen Sie sich überraschen!

Besetzung

Choreografie, Bühne und Kostüme Mitglieder des Ballett Coburg

Presse

„Jaume Costa ist der erklärte Klassiker. Zur schnell fließenden minimalistischen Musik von Philip Glass setzen zwei Paare, er selbst mit Martina Di Giulio und Sylvain Guillot mit Natalie Franke) ein „Mosaic“ zusammen, klassische Bewegungsabläufe, aber immer wieder in freiere Gesten ausgreifend. [...] Der nächste „Step“ führt in eher ruhige Nachdenklichkeit. Takashi Yamamoto und Chih-Lin Chan reflektieren den Zwiespalt zwischen Sehnsucht nach Geborgenheit und dem inneren Drang, der fort treibt. [...] Yamamoto und Chan beeindrucken nicht nur durch ihre originären Bewegungsfindungen, sondern auch in Harmonie und perfektem Timing ihres Miteinanders. [...] Als choreografisch vielversprechend erweist sich wieder auch Sylvain Guillot. Dessen Tanzsprache zeigt in seiner Expressivität, im temporeichen, weiten Ausgreifen von Armen und Beinen, mit dem er große Linien in den Raum zeichnet, eigene Typik.“ 
Coburger Tageblatt, 17. Dezember 2018

„‚Tremor‘ nennt sich die anrührende Choreografie von Lauren Limmer mit Joshua Limmer und Takashi Yamamoto, die als Widmung an ihren an Parkinson erkrankten Großvater gedacht ist und seine gemeinsame Reise mit Laurens Vater durch das Leben tänzerisch beschreibt. [...] Innere Zerrissenheit spiegelt sich in Martina Di Giulios „Come sei veramente“ („wie du wirklich bist“) wider. Zwei Seiten vermutet sie im Menschen, eine starke und eine zerbrechliche. Mit Chih-Lin Chan geht sie tänzerisch auf die Suche nach dem Kompromiss. Gespalten ist die Seele, der Körper zuckt, die Bühne liegt im Dunkel.“
Neue Presse, 17. Dezember 2018