Drei Farben

Dreiteiliger Ballettabend von Tara Yipp, Niko Ilias König und Mark McClain

Farben, behaupten die Physiker, entstehen durch die Brechung der Lichtstrahlung auf der Oberfläche der Dinge. Farben sind aber noch viel mehr: sie kreieren Bilder und Welten, sind Warnsignal und Erkennungszeichen und rufen bei jedem von uns andere Gefühle und Assoziationen hervor. Der unendliche Farbenreichtum, den wir wahrnehmen, lässt sich oftmals nur schwer in Worte fassen – ebenso wie die komplexen Synergien und Bewegungen des Tanzes.

Drei Farben aus dem bunten Spektrum des zeitgenössischen Tanzes werden an diesem Abend gezeigt: Tara Yipp, gebürtige Kanadierin, ist seit 2010 Ballettmeisterin am Landestheater Coburg und stellte sich bereits mit „Gefährliche Liebschaften" als Choreografin vor. Auch Niko Ilias König ist in der Vestestadt kein Unbekannter: Er stand hier von 2008 bis 2014 als Solist auf der Bühne und bewies im Rahmen der „First Steps" sein choreografisches Talent. Und – last but not least – der dem Coburger Publikum bestens bekannte und für seine großartigen Handlungsballette beliebte Ballettdirektor Mark McClain. Drei Choreografen, die mit ihrer individuellen Handschrift die Sinnlichkeit und emotionale Kraft der Farben mit der Ausdruckskraft des Tanzes zu fassen versuchen. Drei Teile, die dementsprechend in Bewegungsstil, Thematik und Musikauswahl kontrastieren und sich doch zu einem farbintensiven und stimmungsvollen Abend zwischen Bravour und Poesie zusammenfügen.

Besetzung

Choreografie
Journey in blue Mark McClain
Refraction Niko Ilias König
Farblos Tara Yipp
Bühne und Kostüme Susanne Wilczek
Dramaturgie Dorothee Harpain

Ballett Coburg

Presse

"Drei Farben bestehen aus einem breiten Spektrum an Licht, An- und Einsichten. Und tatsächlich bereiten Compagnie-Chef Mark McClain, Ballettmeisterin Tara Yipp und das frühere Ensemblemitglied Niko Ilias König einen sehr reichen Theaterabend mit ihren jeweils etwa halbstündigen Choreografien."
Coburger Tageblatt, 12. November 2018

"Drei wunderbare und abwechslungsreiche Choreografien mit vollkommen unterschiedlichen Handschriften luden das begeisterte Publikum zum Schwelgen, Träumen und Staunen ein."
Neue Presse, 12. November 2018