„Die Zauberflöte“: Besetzungsänderung und Meisterkurs Operndirigat am 04. Juni

Bei der Vorstellung von Mozarts „Die Zauberflöte“ am Dienstag, 04. Juni um 19:30 Uhr wird für den erkrankten Peter Aisher der Tenor Cornel Frey die Partie des Tamino übernehmen.

Seit Beginn der Spielzeit 2012/2013 ist Cornel Frey im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg, wo er u.a. als Mime (Wagner „Der Ring des Nibelungen“), Knusperhexe (Humperdinck „Hänsel und Gretel“), Pedrillo (Mozart „Die Entführung aus dem Serail“), Brighella (Strauss „Ariadne auf Naxos“) und Armand Brissard (Lehar „Der Graf von Luxemburg“) zu erleben ist. Aktuell ist er auch als Loge in „Das Rheingold“ zu Gast am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Der schweizer Tenor erhielt seine Ausbildung bei den Luzerner Singknaben sowie bei Prof. Jakob Stämpfli an der Hochschule Bern. Er war Mitglied des Opernstudios Zürich, von 2003 bis 2009 der Wuppertaler Bühnen sowie danach des Münchner Staatstheaters am Gärtnerplatz. Bei den Wiener Festwochen und am Theater an der Wien gastierte er als Aufidio (Mozart „Lucio Silla“) unter Nikolaus Harnoncourt. Weitere Gastspiele führten Cornel Frey an die Bayerische Staatsoper München, ans Staatstheater Wiesbaden, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, zu den Wiener Festwochen, zur Styriarte Graz, zu den Festspielen in Ludwigsburg, Luzern und Schwetzingen (UA „Reigen“ von Bernhard Lang).

Meisterkurs Operndirigat

In den Arbeitsalltag eines Opernhauses schnupperten vier Studenten der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in der Zeit vom 02. bis 07. April hinein: Im Rahmen eines Meisterkurses mit Generalmusikdirektor Roland Kluttig arbeiteten sie mit dem Ensemble und dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg an Mozarts „Zauberflöte“.

Nachdem zwei der Dirigierstudenten bereits im April die musikalische Leitung einer Vorstellung der „Zauberflöte“ übernahmen, wird die Vorstellung am 04. Juni von Gábor Hontvari (Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar) und Simon Obermeier (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) dirigiert.

2019-06-03