„Marry Me a Little“ am 07. und 08. März wieder im Spielplan

Im Mittelpunkt des Abends „Marry Me a Little“ stehen zwei junge Singles aus New York, die ihre emotionalen Konflikte mit sich und ihrer Umwelt unabhängig voneinander und doch zeitgleich miteinander verhandeln. Sie wohnen Tür an Tür nebeneinander, wissen nicht voneinander und hätten in der anonymisierten Großstadtwelt niemals die Courage direkt miteinander zu sprechen. Und wie nähert man sich überhaupt einem anderen Menschen an, ohne sich dabei selbst im Weg zu stehen?

Mittels Social Media hat Regisseurin Amelie Elisabeth Scheer die anonymisierten Rollen mit Leben gefüllt: Sie ist neu in der Stadt, er eigentlich am Gehen. Sie schwanken zwischen Freude, Liebe, Hass, Wut, Hoffnung, Sicherheit durch enormer Unsicherheit und der Angst der Gesellschaft und ihren Anforderungen nicht zu genügen. Sie verstecken sich hinter Fakeprofilen, um diese Gefühle und auch ihre Welt besser einordnen zu können. Auch in ihrer abgesicherten Online-Welt haben sie immer noch das Gefühl, dass ihre eigenen Worte nicht reichen, gerade wenn sie einen neuen Menschen kennenlernen, der ihr Interesse aus unterschiedlichen Gründen heraus weckt ... 

2019-03-06