Premiere „Tschechows Drei Schwestern“ am 02. März

Anton Tschechow erzählt in seinem meist gespielten Stück von der vergeblichen Suche nach einem sinnerfüllten Leben. Immer träumten die drei Schwestern Olga, Mascha und Irina Prosorow davon, wieder nach Moskau, den Ort ihrer Kindheit, zurückzukehren. Als ihr Vater als General das Kommando über ein Bataillon in einem Städtchen fernab von Moskau übernahm, zogen die Kinder mit ihm – ihre Mutter war da schon längst verstorben – in die Provinz. In seiner Nachdichtung „Tschechows Drei Schwestern“ denkt Per Olov Enquist die Geschichte der drei Schwestern vom Ende her. Was hat sie zurückgehalten? Warum haben sie ihre Wünsche und Sehnsüchte nie verwirklicht und den Moment verpasst, ihrem Leben eine andere Wendung zu geben? In der Regie von Karin Drechsel feiert das Stück am Samstag, 02. März um 19:30 Premiere im Großen Haus.

Bühnenbildprojekt zu „Drei Schwestern“ mit dem Studiengang Innenarchitektur der Hochschule Coburg – Ausstellungseröffnung am 02. März
Raumkonzepte für „Drei Schwestern“, die Ergebnisse des letzten Wintersemesters, sind ab der Premiere im Foyerbereich des Landestheaters zu bewundern. Um 19:00 Uhr findet im Brücknersalon die Werkeinführung gemeinsam mit der Ausstellungseröffnung durch Schauspieldramaturgin Carola von Gradulewski und Prof. Dr. Michael Heinrich statt.

2019-02-28