Ab Donnerstag, 07. Februar noch an sechs Terminen in der Reithalle zu sehen: „4.48 Psychose“

Um 4.48 Uhr beginnt die kurze Zeitspanne – exakt eine Stunde und 12 Minuten – zwischen zwei Medikamentengaben, eine Zeitspanne voller Klarheit, aber auch voller Schmerz. In ihrem Text „4.48 Psychose“ beschreibt die britische Autorin Sarah Kane die Innenwelt einer Person mit einer psychischen Erkrankung. Gespräche mit Therapeuten und Ärzten, rätselhafte Zahlenkolonnen, exakte Beschreibungen der Nebenwirkungen der Psychopharmaka, mit denen sie behandelt wurde, und lyrische Passagen, in denen sie ihren Gefühlen der Isolation und Entfremdung Ausdruck verleiht, folgen unvermittelt aufeinander in einem Text, der keine Rollenzuteilungen oder Regieanweisungen kennt. In eindringlichen Bildern versteht es Regisseur Axel Sichrovsky dabei die emotionale Dimension und poetische Kraft dieses bildgewaltigen Sprachkunstwerks spürbar zu machen.

Termine:
Do, 07.02.2019, 20:00 Uhr
Fr, 08.02.2019, 20:00 Uhr
Sa, 09.02.2019, 20:00 Uhr
Fr, 22.02.2019, 20:00 Uhr
Sa, 23.02.2019, 20:00 Uhr
So, 24.02.2019, 18:00 Uhr (zum letzten Mal)

2019-02-06