Zum royalen Jubiläum: Das Ballett Coburg feiert am Samstag, 09. Februar Premiere mit „Very British“

Im ersten Teil des Ballettabends „Very British“ kombiniert der französische Choreograf Martin Chaix diverse Songs des britischen Renaissance-Komponisten John Dowland mit „Lachrymae“ von Benjamin Britten, 10 Variationen beziehungsweise „Reflections“ über Dowlands Song „If my complaints could passions move“, die Britten anlässlich des 350. Todestags von Dowland komponierte. Passend dazu verknüpft Martin Chaix gekonnt Elemente des klassischen und des modernen Tanzes zu einer ganz eigenen Bewegungssprache. Mit den Tänzerinnen und Tänzern zusammen auf der Bühne sind die Sopranistin Luise Hecht und der Gitarrist Christian Rosenau, die die Songs Dowlands interpretieren.

Im zweiten Teil bringt Ballettdirektor Mark McClain unter dem Titel „A cup is a cup, is a cup“ eine witzig-ironische Variante der Gralsgeschichte auf die Bühne. König Arthur, die bekannteste britische Sagengestalt, und seine Ritter der Tafelrunde müssen viele Gefahren und Hindernisse überwinden, bevor schließlich der Knappe Perceval den heiligen Gral findet. Dazu erklingen die „Pomp and Circumstance“-Märsche für Orchester von Edward Elgar sowie seine „Enigma-Variationen“, die ihn auch über die Grenzen des Königreichs hinaus bekannt machten.

2019-02-06