Theater im Schlick 29: #1 „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“ – Eine Lesung mit Frederik Leberle über die mannigfaltigen Tücken des Daseins

In dieser Spielzeit geht es in den Räumlichkeiten der ehemaligen Schlachterei im Steinweg 29 weiter mit kleinen, feinen, experimentellen, performativen, musikalischen, cineastischen Abenden aller Sparten in diesem beeindruckenden Ambiente. Los geht es an diesem Donnerstag, 10. Oktober um 21:00 Uhr mit #1 „Der kategorische Imperativ ist keine Stellung beim Sex“ – Eine Lesung mit Frederik Leberle über die mannigfaltigen Tücken des Daseins. Musikalisch unterstützt wird der Schauspieler dabei von Boris Stark.

Nachdem er bei den vergangenen Sommerfestspielen des Landestheaters als Will Shakespeare noch dem vielleicht größten Dichter aller Zeiten Körper und Stimme verlieh, beschäftigt sich Leberle nun damit, welche Antworten Immanuel Kants Maxime des Handelns auf die großen philosophischen Fragen der Gegenwart bereithält. Dabei bedient er sich ausgewählter, leicht skurriler Anekdoten eines weiteren begnadeten Geschichtenerzählers: Inspiriert von den besonderen Räumlichkeiten kombiniert er Horst Evers fatalistischen Humor mit dem durchaus charmant-morbiden Ambiente der ehemaligen Schlachterei im Steinweg. Denn wo sonst könnte man besser den Fragen nachgehen, die uns in diesen Tagen wirklich beschäftigen: Wie entwickle ich eine Sportart, die ich vor meinem Körper geheim halten kann? Kann ich mich online massieren lassen? Welches Wort verkneife ich mir bei einer Polizeikontrolle? Könnte auch ich Daenerys Targaryen sein? Wie finde ich die wahrscheinlich unspektakulärste Sehenswürdigkeit der Welt? Kann ich eine Wurst auch per E-Mail verschicken? Diesen und weiteren Fragen geht Frederik Leberle in Horst Evers hintergründig pointierten Kurzgeschichten nach.

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Weitere Informationen zum Kabarettisten Horts Evers und seinen Tourdaten: www.rampensau.de

 

2019-10-08