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Portrait

Schauspieler Helmut Jakobi (rechts) zu Gast bei Saskia Parzella

Helmut Jakobi

Schauspieler

Dass Helmut Jakobi Schauspieler werden würde, war ihm nicht von Beginn an klar. Im Talar oder Arztkittel hat er sich als junger Mann auch manchmal gesehen, doch dann kam nach dem Abitur die Schauspielakademie in Bukarest (Rumänien - wo Helmut Jakobi auch geboren ist) und er entschied sich, die anderen beruflichen Träume auf der Bühne auszuleben.

Den Wissenschaftler gab er als „Professor Higgins“ in „My fair Lady“, als Kurarzt „Dr. Stockmann“ überzeugte er in Ibsens „Ein Volksfeind“ und als Lehrer Klamm zog er in „Klamms Krieg“ . Auch als Herrscher Philipp II in Schillers „Don Carlos“ und als Geizhals Harpagon in „Der Geizige nach Molière“zog er auf der Bühne die Fäden.

Nur in eine Rolle ist er auf der Bühne noch nicht geschlüpft: in die des Technischen Direktors. Und gerade dieser verantwortungsvolle Theaterjob nötigt Jakobi jede Menge Respekt ab.

Sein erstes Engagement führte ihn ans Staatstheater Herrmannstadt (Siebenbürgen); nach seiner Übersiedlung 1986 war er an den Städtischen Bühnen Essen und am Stadttheater Würzburg engagiert. Seit 2001 ist er am Landestheater Coburg engagiert, und erhielt 2005/ 2006 den Theaterpreis der Vestestadt.

In den letzten Spielzeiten war er unter anderem als Martin Gray in „Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“, als George in „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“, als König Peter in „Leonce und Lena“ und als tollpatschiger Barry in „Das Ende vom Anfang“ auf den Bühnen des Landestheaters zu erleben.

In dieser Spielzeit zu sehen in:
Viel Lärm um Nichts (Dogberry)
Nathan der Weise (Nathan)
Ein Käfig voller Narren (Edouard Dindon)
Kohlhiesels Töchter (Feuerwehrhauptmann)
Theater Goes Basketball 2013 (Nr. 9 - Center)