Madame Pompadour
Operette von Leo Fall; Libretto von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch

Nein, wir erzählen in der neuen Spielzeit keine Geschichte, die wir gerade erst überaus erfolgreich erzählt haben, auch wenn es auf den ersten Blick so scheinen mag. Zweifellos gibt es Parallelen zwischen der berühmtesten Mätresse des 18. Jahrhunderts und der berühmtesten First Lady des frühen 20. Jahrhunderts. Madame Pompadour und Evita Perón sind zwei schillernde Persönlichkeiten, die aus einem niederen Stand zu den mächtigsten Frauen ihrer jeweiligen Epoche aufgestiegen sind.
Wird im Musical die ganze Lebensgeschichte Evitas erzählt, so erfahren wir in der Operette „Madame Pompadour“ quasi nur eine Anekdote aus dem Leben der Kurtisane Ludwig XV.
Los geht’s auf einem Kostümball, bei dem der Dichter Calicot Spottlieder auf die Geliebte des Königs singt. Mittendrin: die Pompadour und Polizeiminister Maurepas, der die Mätresse nur zu gern bei Ludwig anschwärzen würde. Und so führt die Pompadour den Minister an der Nase herum, sorgt für Verhaftungen und entscheidet selbst über die lächerlich-moderaten Strafen.
Zurück im Schloss überrascht der König einen Fremden im Schlafgemach der Pompadour ... Madame zeigt sich erbost und beschließt, sich fortan nicht mehr um die überaus lästigen Staatsgeschäfte zu kümmern.
Mitwirkende
Musikalische Leitung
Inszenierung
Bühnenbild
Kostüme
Choreinstudierung
Dramaturgie
König Ludwig XV.
Die Marquise von Pompadour
Maurepas
Graf René
Madeleine
Joseph Calicot
Belotte
Prunier
Colin
Boucher
Tourelle
Der österreichische Gesandte
Caroline/Zofe
Amélie
Valentine
Léonie/Zofe