Premiere "Das Land des Lächelns" und Eröffnung Sonderausstellung zum Weihnachtsmärchen im Puppenmuseum

Am Samstag, 2. Dezember um 19.30 Uhr feiert "Das Land des Lächelns" Premiere im Großen Haus | 16.00 Uhr Ausstellungseröffnung "Von der Bühne ins Puppenmuseum" - Werkschau der Figurenbildnerin Judith Mähler im Coburger Puppenmuseum
Lehárs Operette "Das Land des Lächelns" ist stilistisch weit von der frivolen Wiener Operette der Jahrhundertwende entfernt, statt ihre Zeit kritisch in den Blick zu nehmen, verklärt sie, zurückdatiert auf 1912, voller Sentiment die Ära der guten alten k.-u.-k.-Monarchie. Die Jahre um 1900, die sogenannte „Wiener Moderne", waren ein Experimentierraum des Geistes, ein Labor von Ideen, Visionen und Emotionen, von politischen Leidenschaften und Gefühlen. Als kulturelle Weltmetropole wurde Wien zum Schauplatz einzigartiger künstlerischer und wissenschaftlicher Leistungen: Musik, Architektur, Kunst und Literatur fanden zu aufregenden Ausdrucksformen, Gustav Klimt prägte den Jugendstil und Sigmund Freud begründete die Traumdeutung. In diesem Kontext setzt die Regisseurin Magdalena Fuchsberger ihre Stückinterpretation an.

Die drei Geister in der Inszenierung des diesjährigen Weihnachtsmärchens "Eine Weihnachtsgeschichte" sind Geisterpuppen, entworfen und gebaut von der Figurenbildnerin Judith Mähler. Ihren Entstehungsprozess dokumentiert eine Ausstellung im Coburger Puppenmuseum, die am Samstag, 2. Dezember um 16.00 Uhr eröffnet wird.
Figuren und Köpfe aus Judith Mählers Werkstatt, Skizzen, Materialproben und Fotos aus dem Entstehungs- und Probenprozess liefern interessante Einblicke in die Entstehung der Geisterwelt.