Bach und Söhne

Kammerkonzert mit Marthel Witkowski, Thomas Acker und Gary O'Connell |
Samstag, 27. Mai 2017, 20.00 Uhr in der Reithalle

Nahezu vier Jahrhunderte lang prägten die Mitglieder der Familie Bach als Stadtpfeifer, Organisten und Komponisten das Musikleben Mitteldeutschlands. Mit einem Kammerkonzert erinnern Marthel Witkowski, Thomas Acker und Gary O'Connell an die drei wohl berühmtesten Vertreter der weitverzweigten Musikerfamilie: Johann Sebastian Bach und seine Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel. Dabei zeichnen sie den Übergang zweier musikalischer Epochen nach: Waren Johann Sebastian Bachs Kompositionen noch den strengen polyphonen Regeln des Barock verhaftet, so orientiert sich die musikalische Sprache seiner beiden Söhne am empfindsamen Stil, der mit seiner Abkehr vom Kontrapunkt und der Hinwendung zu Emotion und Affekten den Weg für die Klassik bereitete.

Besonders apart: die musikalische Besetzung dieses Kammermusikabends. Der Basso-continuo-Part aller Sonaten wird von Cembalo und Fagott (statt des sonst üblichen Kontrabasses) getragen, was der Musik einen besonders warmen, runden Klang verleiht; darüber kann man dem Klang von Flöte, Fagott und Cembalo auch in solistischer Darbietung lauschen.

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ZWISCHENZEIT VOM BAROCK ZUR KLASSIK
Kammerkonzert mit Marthel Witkowski (Flöte), Thomas Acker (Fagott) und Gary OʼConnell (Cembalo)

Samstag, 27. Mai 2017
20.00 Uhr, Reithalle
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