Adventskalender im Spiegelsaal

Ensemblemitglieder stimmen auf die Weihnachtszeit ein


Er gehört zur Vorweihnachtszeit wie Pfefferkuchen und Adventskranz: der Adventskalender. Im 19. Jahrhundert – bis in diese Zeit hinein lässt sich der Ursprung des Adventskalenders zurückverfolgen – hängte man nach und nach 24 Bilder an die Wand, um die Tage bis Weihnachten zu zählen, oder malte 24 Kreidestriche an die Tür, von denen jeden Tag einer weggewischt werden durfte. Die Evangelische Buchhandlung in Hamburg veröffentlichte 1902 den ersten gedruckten Adventskalender in Form einer Weihnachtsuhr, ein Jahr später brachte der Verleger Gerhard Lang in München einen Adventskalender, bestehend aus je einem Bogen mit 24 Bildern zum Ausschneiden und einem Bogen mit 24 Feldern zum Aufkleben, heraus. Heute sind Adventskalender in allen erdenklichen Variationen zu haben – und längst nicht mehr nur für Kinder bestimmt: Da gibt es Tee-Adventskalender, Parfüm-Adventskalender, Bier-Adventskalender ...

Warum also nicht auch einen Theater-Adventskalender? Und so lädt das Landestheater Coburg in der Vorweihnachtszeit in den Spiegelsaal – auch in diesem Jahr: Vom 1. bis zum 23. Dezember stimmen Ensemblemitglieder täglich um 17.00 Uhr mit besinnlichen Texten, fröhlichen Liedern und weihnachtlichen Choreografien auf das bevorstehende Christfest ein. Was genau sich hinter den Türen des Spiegelsaals verbirgt, wird – wie beim richtigen Adventskalender – vorher nicht verraten.

Der Eintritt ist wie immer frei, am Ausgang sammelt das Landestheater Spenden, die dann einem gemeinnützigen Zweck zugeführt werden: In diesem Jahr unterstützen wir die Arbeit der Coburger Tafeln; Informationen zum Verein unter www.coburger-tafel.de.

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