Die Schneekönigin

Weihnachtsmärchen für die ganze Familie

Wenn wir nicht verstehen, warum ein geliebter Mensch böse ist, könnte es an einem winzigen Splitter liegen, an dem er seine Seele verletzt hat. Überall liegen solche Splitter herum, schließlich stammen sie von einem Spiegel, den der Teufel erfand. In ihm sieht alles Schöne hässlich aus. Und weil der Spiegel zersprang, verletzte sich auch der Waisenjunge Kay an ihm – ganz zufällig, und es hätte auch jeden anderen treffen können.

Kay fand fortan alles blöd und ließ sich sogar von der Schneekönigin entführen. Seine Freundin Gerda macht sich auf den Weg, ihn zu finden, ja, und zu retten. Denn Kay wird immer kaltherziger. Auf Gerdas Weg lauern viele Gefahren, aber sie trifft auch Menschen, die ihr helfen wollen, denn ihre Geschichte rührt die meisten, denen sie sie erzählt, ans Herz.

Hans Christian Andersens Geschichte bildet die Grundlage für das Coburger Weihnachtsmärchen dieser Spielzeit. Schließlich wird diese Geschichte besonders gern erzählt, wenn es draußen kälter wird und man sich gern an einen Ofen oder in eine Decke kuschelt, um zu genießen, was man an der Wärme hat. Menschliche Wärme schützt uns zwar nicht vor Eis und Schnee, aber davor, selber zu erkalten und den Blick für unseren Nächsten zu verlieren. Kay hat einen Splitter des teuflischen Spiegels ins Auge bekommen, sodass er diesen Blick verliert, wäre da nicht Gerda, die das nicht zulassen will ...

Inszenierung Mascha Pitz
Bühnenbild und Kostüme Gabriele Wasmuth
Dramaturgie Carola von Gradulewski

Schneekönigin/Frau mit den Blumen/Finnin Kerstin Hänel
Gerda Maja Lehrer
Kay/Prinz Ingo Paulick
Cheftroll/Animateur/Räuberonkel Michael Raphael Klein
Prinzessin/Räubermädchen/Schmetterling Leila Müller
Vizetroll/Krähe/Räuberpapa Frederik Leberle

Pressestimmen

"Es darf viel gelacht werden in dieser liebevollen Inszenierung (...). Die Botschaft schimmert durch: Kälte, Rationalität und Perfektion ersetzen nicht das, was das Leben lebenswert macht: Freundschaft und Liebe stehen an erster Stelle, und dies kommt sehr wohl beim Publikum an. Nicht mit dem Holzhammer, sondern zauberhaft, fröhlich, lustig und einfach wunderschön."
Neue Presse, 14. November 2016

"Gerade die jüngeren Zuschauer hatten ihren Spaß an den unbeschwerten Spielen von Kay (Ingo Paulick) und Gerda (Maja Lehrer), bevor die putzige, eifersüchtig patschendeTrollschar unter Führung von Cheftroll (Michael Raphael Klein) und Vizetroll (Frederik Leberle) im hohen Norden den teuflischen Zauberspiegel zerbricht."
Coburger Tageblatt, 14. November 2016