Der Räuber Hotzenplotz

Familientheater nach Otfried Preußler

Wer kann alle Kinderbuchfiguren von Otfried Preußler aufsagen? Ein tolles Spiel für Kindergeburtstage. Denn kennen sollte man wenigstens: „Die kleine Hexe", den „Kleinen Wassermann", „Kater Mikesch", „Das kleine Gespenst", „Kater Schnurr", „Krabat" und die „Dumme Augustine". Wen haben wir vergessen? Aber natürlich, da im Hintergrund grummelt er ja schon gefährlich: den „Räuber Hotzenplotz"! 

Seine Geschichte wird zum Coburger Weihnachtsmärchen 2015 – und das genau 53 Jahre nach dem Erscheinen des Kinderbuches im Jahr 1962. Ja, so alt ist der Räuber Hotzenplotz schon, aber das sieht man ja, wenn man genau hinschaut. Der Bart, die O-Beine, die Vorliebe für Schnupftabak.

Das Räuberleben hat sich in den vergangenen sechs Jahrzehnten zum Glück kaum verändert. Noch immer gibt es zwielichtige Helfershelfer wie den Zauberer Petrosilius Zwackelmann und richtig wichtige Sachen, die besser nicht geklaut werden sollten, so wie Großmutters Kaffeemühle. Kasper und Seppel jagen den berühmt-berüchtigten Räuber noch immer durch die Lande, weil er das Räubern einfach nicht lassen kann. Und noch immer ist auch Wachtmeister Dimpfelmoser keine große Hilfe. Dem Hüter des Gesetzes müssen die geheimen Fahnder K. und S. höchstpersönlich unter die Arme greifen. Das hört einfach nie auf.

Inszenierung Thorsten Köhler
Bühnenbild Marcel Bontempi
Kostüme Katharina Lorenz
Choreografie Takashi Yamamoto
Dramaturgie Carola von Gradulewski

Der Räuber Hotzenplotz Stephan Mertl
Kasperl Denis Wiencke
Seppel Oliver Baesler
Wachtmeister Dimpfelmoser/Petrosilius Zwackelmann Tom Wild / Thorsten Köhler
Die Großmutter/Die Fee Anne Rieckhof

Pressestimmen

"Die Augen der Erwachsenen leuchten mindestens genauso wie die der Kinder, das tiefe Lachen steht dem helleren ins nichts nach."
Neue Presse, 16. November 2015

"Es sind die wunderbar getroffenen, schwarzweiß gezeichneten und gemalten Bühnenbilder von Marcel Bontempi, die das unverwüstliche Märchenspiel auf eine alle Altersklassen entzückende Ebene heben ..."
Coburger Tageblatt, 16. November 2015