Forgotten Things (Arbeitstitel)

Projekt von Marten Straßenberg | Frei nach „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft“ von Felicia Zeller

Spätestens seitdem ein junger Mann während des letzten Bundestagswahlkampfs vor laufenden Kameras die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Missstände in der Pflege ansprach, ist das Thema in aller Munde. Aber jenseits aller sozialpolitischen Herausforderungen angesichts der vielzitierten überalterten Gesellschaft konfrontiert uns der Themenkomplex doch mit grundsätzlichen, ethischen Fragestellungen. Was bewirkt die Überalterung in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung? Wie viel ist ein Mensch noch wert, wenn er in diesem System nichts mehr beisteuern kann? Wonach bemisst sich der Wert des Lebens? Und wie schnell folgt das Vergessen und Verdrängen?

Ausgehend von dem Theaterstück „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft" von Felicia Zeller, worin die Autorin Anfang der 90er Jahre auf poetisch überhöhte Weise das Leben in einem Altersheim darstellte, entwickelt Regisseur Marten Straßenberg gemeinsam mit seinem Ensemble einen assoziativen Theaterabend. Neben Felicia Zellers Stück finden außerdem auf Recherchen und Improvisationen beruhendes Textmaterial, aber auch Tanz und Bewegung, Sounds und Video Eingang in diesen Theaterabend.

Angereichert mit biografischen Details erzählt die Inszenierung vom Alltag dreier Senioren in einer Altersresidenz. Wir erleben die Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt, angewiesen auf die Hilfe professioneller Pfleger. Und auch die – abwesenden – Angehörigen erhalten eine Stimme an diesem Ort, der auch Momente der Freude und Platz für persönliche Geschichten bereithält. So erzählt wird die letzte Lebensstation zu einem Ort der Utopie, einem Ort voller Menschlichkeit.

Inszenierung Marten Straßenberg
Bühne und Kostüm Susanne Wilczek

 

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    Ausgehend von dem Theaterstück „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft" von Felicia Zeller, worin die Autorin Anfang der 90er Jahre auf poetisch überhöhte Weise das Leben in einem Altersheim darstellte, entwickelt Regisseur Marten Straßenberg gemeinsam mit seinem Ensemble einen assoziativen Theaterabend. Neben Felicia Zellers Stück finden außerdem auf Recherchen und Improvisationen beruhendes Textmaterial, aber auch Tanz und Bewegung, Sounds und Video Eingang in diesen Theaterabend.

    Angereichert mit biografischen Details erzählt die Inszenierung vom Alltag dreier Senioren in einer Altersresidenz. Wir erleben die Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt, angewiesen auf die Hilfe professioneller Pfleger. Und auch die – abwesenden – Angehörigen erhalten eine Stimme an diesem Ort, der auch Momente der Freude und Platz für persönliche Geschichten bereithält. So erzählt wird die letzte Lebensstation zu einem Ort der Utopie, einem Ort voller Menschlichkeit.

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    Angereichert mit biografischen Details erzählt die Inszenierung vom Alltag dreier Senioren in einer Altersresidenz. Wir erleben die Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt, angewiesen auf die Hilfe professioneller Pfleger. Und auch die – abwesenden – Angehörigen erhalten eine Stimme an diesem Ort, der auch Momente der Freude und Platz für persönliche Geschichten bereithält. So erzählt wird die letzte Lebensstation zu einem Ort der Utopie, einem Ort voller Menschlichkeit.

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    Spätestens seitdem ein junger Mann während des letzten Bundestagswahlkampfs vor laufenden Kameras die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf die Missstände in der Pflege ansprach, ist das Thema in aller Munde. Aber jenseits aller sozialpolitischen Herausforderungen angesichts der vielzitierten überalterten Gesellschaft konfrontiert uns der Themenkomplex doch mit grundsätzlichen, ethischen Fragestellungen. Was bewirkt die Überalterung in einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung? Wie viel ist ein Mensch noch wert, wenn er in diesem System nichts mehr beisteuern kann? Wonach bemisst sich der Wert des Lebens? Und wie schnell folgt das Vergessen und Verdrängen?

    Ausgehend von dem Theaterstück „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft" von Felicia Zeller, worin die Autorin Anfang der 90er Jahre auf poetisch überhöhte Weise das Leben in einem Altersheim darstellte, entwickelt Regisseur Marten Straßenberg gemeinsam mit seinem Ensemble einen assoziativen Theaterabend. Neben Felicia Zellers Stück finden außerdem auf Recherchen und Improvisationen beruhendes Textmaterial, aber auch Tanz und Bewegung, Sounds und Video Eingang in diesen Theaterabend.

    Angereichert mit biografischen Details erzählt die Inszenierung vom Alltag dreier Senioren in einer Altersresidenz. Wir erleben die Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt, angewiesen auf die Hilfe professioneller Pfleger. Und auch die – abwesenden – Angehörigen erhalten eine Stimme an diesem Ort, der auch Momente der Freude und Platz für persönliche Geschichten bereithält. So erzählt wird die letzte Lebensstation zu einem Ort der Utopie, einem Ort voller Menschlichkeit.

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    Ausgehend von dem Theaterstück „Meine Mutter war einundsiebzig und die Spätzle waren im Feuer in Haft" von Felicia Zeller, worin die Autorin Anfang der 90er Jahre auf poetisch überhöhte Weise das Leben in einem Altersheim darstellte, entwickelt Regisseur Marten Straßenberg gemeinsam mit seinem Ensemble einen assoziativen Theaterabend. Neben Felicia Zellers Stück finden außerdem auf Recherchen und Improvisationen beruhendes Textmaterial, aber auch Tanz und Bewegung, Sounds und Video Eingang in diesen Theaterabend.

    Angereichert mit biografischen Details erzählt die Inszenierung vom Alltag dreier Senioren in einer Altersresidenz. Wir erleben die Bewohner in ihrem letzten Lebensabschnitt, angewiesen auf die Hilfe professioneller Pfleger. Und auch die – abwesenden – Angehörigen erhalten eine Stimme an diesem Ort, der auch Momente der Freude und Platz für persönliche Geschichten bereithält. So erzählt wird die letzte Lebensstation zu einem Ort der Utopie, einem Ort voller Menschlichkeit.

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  • So, 14.04.2019 - 18.00