Frau Müller muss weg

Schauspiel von Lutz Hübner

Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg" ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg' bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller", schrieb das „Coburger Tageblatt" nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse" beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte." Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg". Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

Inszenierung Leila Müller
Bühnenbild und Kostüme Andrea Költringer
Dramaturgie Carola von Gradulewski


Patrick Jeskow Oliver Baesler
Marina Jeskow Sarah Zaharanski
Katja Grabowski Monika Pallua
Jessica Höfel Eva Marianne Berger
Wolf Heider Ingo Paulick
Sabine Müller Kerstin Hänel

Pressestimmen

"Regisseurin Leila Müller inszenierte eine heitere Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte."
Neue Presse, 9. Mai 2016

"Lutz Hübners 'Frau Müller muss weg' dürfte der nächste Kassenschlager in der Reithalle werden."
Coburger Tageblatt, 9. Mai 2016