Tschick

Schauspiel nach dem Roman von Wolfgang Herrndorf

In der Tradition der Road-Novels kommt diese Bühnenfassung des Romans von Wolfgang Herrndorf daher. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ein Russlanddeutscher aus Berlin- Marzahn, und Maik Klingenberg, sein wohlstandsverwahrloster Klassenkamerad, brechen mit geklautem Lada aber ohne Plan und Kompass auf zu einer abenteuerlichen Irrfahrt durch die ostdeutsche Provinz. Die beiden 14-jährigen Außenseiter haben nichts zu verlieren und machen sich auf in die Fremde vor ihrer Haustür, um wahre Freundschaft zu finden. Wolfgang Herrndorf gelang eine bewegende Geschichte, die „gar nicht oft genug erzählt werden kann“, fand die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Dieses Abenteuer ist ebenso lustig wie traurig, letztlich aber vor allem eines: Hoffnung machend. Oder wie heißt es im Original: „Die Welt ist schlecht und der Mensch ist auch schlecht. Trau keinem, geh nicht mit Fremden. Das hatten mir meine Eltern erzählt. Und das Fernsehen erzählt es auch. Und vielleicht stimmte das ja auch, und der Mensch war zu 99 Prozent schlecht. Aber das Seltsame war, dass Tschick und ich auf unserer Reise fast ausschließlich dem einen Prozent begegneten, das nicht schlecht war.“

Inszenierung Frederik Leberle
Bühnenbild und Kostüme Udo Herbster
Dramaturgie Dirk Olaf Hanke

Maik Oliver Baesler
Tschick Ingo Paulick
Eddie Boris Stark

Pressestimmen

"Oliver Baesler als Maik und Ingo Paulick in der Titelrolle als Tschick beeindrucken (...) durch ihr intensives, aber dennoch nie übertriebenes, sondern stets nuanciertes Spiel."
Coburger Tageblatt, 10. November 2014

"Mit begeistertem Applaus dankte das Publikum (...) für einen spannenden, heiteren und nachdenklichen Theaterabend, der nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen unbedingt ans Herz gelegt werden kann."
Neue Presse, 10. November 2014