Roland Kluttig

Generalmusikdirektor

Roland Kluttig (*1968) ist seit der Saison 2010/11 Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg und hat dort mit Produktionen der Opern von Gluck, Weber, Verdi, Wagner, Puccini oder Janacek für großes überregionales Interesse gesorgt. „Großartig, was Roland Kluttig aus seinem B-Orchester herausholt an Farbe, Wucht, Wahrheit und Wirkung" schrieb die FAZ und „Kluttig schafft erst das Wunder, das die Regie dann dekonstruiert" die Opernwelt zur „Lohengrin"-Produktion von 2014.

Roland Kluttig ist sowohl im Opern- als auch im Konzertbereich ein gern gesehener Gast und für sein breites Repertoire von Alter Musik über Klassik und Romantik bis zu zeitgenössischer Musik bekannt.

In der vergangenen Saison leitete Roland Kluttig die Neuproduktion von Carl Maria von Webers Oper „Euryanthe" an der Oper Frankfurt. „Roland Kluttig bindet diese mal lyrische, mal dramatische, stets auf das große malerische Tableau angelegte Musik fantastisch zusammen", lobte der Deutschlandfunk und „Genau disponiert er die Klangfarben, Orchester und Chor folgen ihm vorzüglich, präzise und
transparent", schrieb die FAZ. Als Konzertdirigent war Kluttig zu Gast u.a. beim hr-Sinfonieorchester, beim Konzerthausorchester Berlin sowie bei der Deutschen Radio Philharmonie.

In der Saison 2015/16 leitet Roland Kluttig die Wiederaufnahmen von Webers „Freischütz" und Richard Ayres' „Peter Pan" an der Oper Stuttgart sowie Tschaikowskys „Eugen Onegin" an der Opéra
de Rennes. Er ist u.a. beim Philharmonia Orchestra London, beim Orchestre Symphonique de Québec, beim Münchener Kammerorchester, bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz sowie bei der Norddeutschen Philharmonie Rostock zu Gast.

In den 1990er Jahren war Roland Kluttig Muskalischer Leiter des KNM Berlin und von 2000 bis 2004 Musikalischer Assistent und Kapellmeister an der Oper Stuttgart, wo er unter anderem die erste Live-Einspielung von Schönbergs opus magnum „Moses und Aron" und Helmut Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern" – der Beginn einer sehr engen Zusammenarbeit mit diesem Komponisten – leitete. An der schwedischen Norrlandsopera leitete er 2009 Brittens „Peter Grimes" und 2011 Bergs „Wozzeck", eine Produktion, die vom schwedischen Fernsehen aufgezeichnet und als eine der besten Opernproduktionen des Jahres gewürdigt wurde. An der Oper Leipzig folgte 2010 eine Produktion von Prokofiews „Die Liebe zu drei Orangen". Als Konzertdirigent hat Roland Kluttig u.a. mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, der Dresdner Philharmonie, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem Seoul Philharmonic Orchestra und der Prague Philharmonia zusammengearbeitet.

In Dresden ausgebildetet, wurde Roland Kluttig früh vom Dirigentenforum des Deutschen Musikrats, der Herbert-von-Karajan-Stiftung und der Akademie Schloss Solitude gefördert und hat u.a. bei Peter
Eötvös und John Eliot Gardiner studiert.

Mehr zu Roland Kluttig: http://freitag-artists.de/kunstler/roland-kluttig/ 

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