Stephan Mertl

Schauspieler

 

Den im schwäbischen Stuttgart geborenen Stephan Mertl zog es bereits zum Studium nach Franken. In Erlangen immatrikulierte er sich nach dem Abitur für die die Studiengänge Soziologie und Theaterwissenschaften und setzte dieses Studium später in Wien fort.

Dort traf er auf die in Österreich hoch geschätzten Justus Neumann und Johanna Wöber. Von dem Mimen ließ er sich zum Schauspieler ausbilden, mit der Professorin arbeitete er an seiner Gesangsstimme. Mit der Nürnbergerin Monique Herreman feilte er – zurück in Franken – weiter an seiner Gesangsstimme und erhielt bald darauf auch sein erstes festes Engagement in Erlangen. Fürth, Nürnberg oder Ingolstadt waren weitere Stationen seines Schauspielerlebens und seit beinahe zehn Jahren gehört Stephan Mertl nun fest zum Ensemble des Coburger Landestheaters.

Im Kleistschen Trauerspiel „Die Familie Schroffenstein" stand er als Rupert, in der Komödie „Sein oder Nichtsein" als Gruppenführer Erhardt, als Paulet in „Maria Stuart", als Darry in „Das Ende vom Anfang" sowie in „Perplex" auf der Bühne. Und auch aus Musicalproduktionen ist Stephan Mertl nicht wegzudenken: In „Evita" (Peron) war er ebenso zu sehen wie in „Curtains – Vorhang auf für Mord" (Oscar Shapiro) und „My Name is Barbra".

Als Wladimir in Becketts "Warten auf Godot" konnte er ebenso überzeugen wie als Willie Clark in „Sonny Boys", Professor Süffle in „Der Vogelhändler" oder Josef Hufnagel in „Eisenstein". Als Sancho Pansa zieht er mit „Babo" auch in dieser Saison wieder durch die Klassenzimmer Coburgs und Umgebung.

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