Nils Liebscher

Schauspieler


Wo liegt Illertissen? Südlich von Ulm. Und genau in dieser schwäbischen Stadt wurde der Schauspieler Nils Liebscher geboren. Und da Illertissen zwar nicht mit einem eigenen Ensembletheater, aber mit einer Freilichtbühne punkten kann, verwundert es auch nicht, dass Nils Liebscher genau hier seine ersten Theatererfahrungen sammelte.

Und obwohl zu Hause eigentlich Hochdeutsch gesprochen wurde, versuchte sich der Schüler auf der „Schwabenbühne Roth- und Illertal" in schwäbischer Mundart. Das kam an beim Publikum und so war für Nils Liebscher relativ früh klar: Ich werde Schauspieler.

In Deutschlands Westen, an der „Westfälischen Schauspielschule" in Bochum bestand er seine Abschlussprüfung und wurde direkt an das Mainfrankentheater Würzburg engagiert. Gern gesehener Gast war Nils Liebscher auch bei den freien Theatern dieser Republik, sei es in Mannheim, Ludwigsburg oder Mainz. Seine Rollenauswahl reicht von McMurphy in „Einer flog über das Kuckucksnest" über Jojo in „Das Herz eines Boxers" bis hin zu Graf Wetter vom Strahl im „Käthchen von Heilbronn".

Am Landestheater Coburg überzeugte Nils Liebscher in der Titelpartie des Michael Kohlhaas und Freiherr von Stetten in "Zur schönen Aussicht", und stand zudem als Oswald in „King Arthur" auf der Bühne. Im „Nackten Wahnsinn" (Frederick Fellowes), „Der Vorname" (Pierre Garaud) und „Eisenstein" (Vinzenz Hufnagel/Lothar) wird er auch in dieser Saison zu sehen sein.

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