Anna Gütter

Sopran

 


Die Sopranistin Anna Gütter studierte nach einem Studium der Romanistik und Musikwissenschaften Gesang an der Universität der Künste Berlin. Ihr Debüt gab sie als Rosina in Rossinis „Der Barbier von Sevilla". Am Opernhaus Zürich war sie in „Der heitere Mozart" zu hören, in Berlin interpretierte sie die Partie der Rita in Donizettis gleichnamiger Oper. Beim Bundeswettbewerb Gesang 2010 gewann sie den Preis der drei Berliner Opernhäuser und ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Bayreuth. Im Sommer 2011 sang sie Monteverdis Poppea bei der Kammeroper Schloss Rheinsberg. Im Herbst 2011 kam sie in die Endrunde des internationalen Gesangswettbewerbs „Neue Stimmen" in Gütersloh. In der Spielzeit 2011/2012 debütierte sie in Gießen als Leonore in Flotows „Alessandro Stradella". Im Sommer 2012 sang sie die Frasquita in Volker Schlöndorfs „Carmen" bei den Berliner Seefestspielen. In der deutschen Erstaufführung von Mjeceslav Weinbergs Oper „Wir gratulieren" war sie als Fradl besetzt.

Anna Gütter gehört seit der Spielzeit 2013/2014 zum Coburger Ensemble. Zu sehen und zu hören war sie hier unter anderem als Oscar in Verdis „Ein Maskenball", als Ottilie in Benatzkys Singspiel „Im weißen Rössl" oder als Sibyl Vane in der Musical-Opera „Dorian Gray". In der Spielzeit 2014/2015 stand Anna Gütter als Gretel in Humperndicks Oper „Hänsel und Gretel", als Eliza im Loewe-Musical „My Fair Lady" und als Blonde in der Mozart-Oper „Die Entführung aus dem Serail" auf der Bühne. Auch als Kurfürstin Marie („Der Vogelhändler") und Musetta („La Bohème") war sie in der Vestestadt bereits zu erleben.

Aktuell ist sie als Marzelline (Beethoven, "Fidelio") und als Diana (Offenbach, "Orpheus in der Unterwelt") auf der Coburger Bühne zu hören; ab Februar 2017 wird sie die Partie der Silvia Lombardi in der Korngold-Operette "Die stumme Serenade" übernehmen und außerdem in Francis Poulencs` "La voix humaine" zu hören sein.